SpiriNight am Dobler Oberberg – eine spirituelle Nacht? Na ja, es beginnt am Nachmittag, und auch wenn viele spirituelle Elemente dabei sind, steht oft der Spaß im Vordergrund.
Am Samstag, 25. April 2026, versammelten sich die gut 140 Firmlinge des Seelsorgeraums Kaiserwald um 17:00 Uhr am Dobler Oberberg. Was genau sie hier erwartet, konnten sich viele nicht wirklich vorstellen.
Bei 20 sehr unterschiedlichen Stationen konnten sie sehr viel erleben. Es ging hoch hinauf in den Dobler Kirchturm, Waffeln wurden nach einem Bibelrezept gebacken, blind musste man einem Seil folgen, Stressbälle wurden gebastelt, ein Rausch mit 1,3 ‰ wurde simuliert, Salben gemischt, eine Reise zu sich selbst unternommen, Backstage ging es in der Kirche, ein Blind Date gab es mit Gott, einen eigenen Escape-Room gab es im Keller, und vieles mehr.
So konnten die Firmlinge in den etwa fünf Stunden sehr ruhige, aber auch sehr laute Momente erleben, konnten in sich gehen und nachdenken, aber auch Action pur erleben, und summa summarum einen wunderbaren Abend erleben.
Abschließend feierten wir um 22:30 Uhr eine Andacht mit Fotorückblick in der Dobler Pfarrkirche, in welcher wir sehr bildlich an das Feuer erinnert wurden, welches der Heilige Geist in uns entzünden kann.
Freitag, 24. April 2026 • Neuapostolische Kirche Graz, Hohenstaufengasse
„Auf dem Weg zu Gott ist Platz genug für alle, die an ihn glauben“, sang der Chor der Neuapostolischen Kirche und lud die Besucherinnen und Besucher des ökumenischen Gottesdienstes in der Hohenstaufengasse zum Mitsingen ein.
In seiner Predigt betonte Gerhard Hatzmann: Christus ist die Tür, die den Weg zu Gott öffnet.
Symbolisch öffneten sich Blüten aus Papier in einer Wasserschale und übermittelten Botschaften des Evangeliums – ganz im Sinne des Mottos vom guten Hirten, der seine Herde sammelt, führt und jedem Einzelnen Raum und Orientierung auf dem Weg zu Gott schenkt.
Den Abschluss bildete eine Agape, die Gelegenheit bot, den ökumenischen Gottesdienst nachklingen zu lassen. Danke für diese Gastfreundschaft.
Nach dem großen Erfolg im Vorjahr ging die Frühlingswanderung im Kaiserwald heuer in die zweite Runde. Leider waren für den Zeitraum der Wanderung Regen und starker Wind vorhergesagt. Dennoch versammelten sich 16 Naturbegeisterte am Sonntag, 19. April 2026 um 15:00 Uhr am Liebocher Kirchplatz.
Nach einer kurzen Beratung, ob wir gehen oder lieber verschieben, machten wir uns auf den Weg in Richtung Wald – immer mit der Option im Hinterkopf, gegebenenfalls umzukehren.
Am Weg durch den Wald machten wir an drei Stationen einen kurzen Halt. Försterin Martina Laubreiter erklärte uns, wie wichtig das Wasser für den Wald ist, wie die Bäume es aufnehmen und was man tun kann, damit der Wald auch mit den veränderten klimatischen Bedingungen zurechtkommt.
Bei einem Tümpel hielt Berg- und Naturwächter Konrad Guggi an, um uns über die Amphibien zu erzählen. Insbesondere zeigt er uns die jungen Feuersalamander und berichtete von der dramatisch zurückgegangenen Anzahl der Amphibien, speziell der Kröten.
Beim dritten Halt berichtete Jägerin Andrea Diethart von ihrer Tätigkeit im Wald, wie wichtig ein ausgewogener Tierbestand ist und warum eingegriffen werden muss. Sie hob besonders die Zusammenarbeit mit den Landwirten der umliegenden Felder und den Förstern hervor.
Da ein Unwetter immer näher kam, machten wir uns schnellen Schrittes auf den Weg zur großen Linde auf der Wiese oberhalb der AUVA-Rehabilitationsklinik in Tobelbad. Dort gestaltete Pastoralreferentin Ines Kvar eine kurze Andacht. Sie bat uns darüber nachzudenken, welche Orte oder Personen uns Halt in unserem Leben geben können, so wie die große Linde, unter welcher wir standen.
Da nun wirklich der „Segen von oben“ kam, marschierten wir zur Aufbahrungshalle am Tobelbader Friedhof, um uns unter einem Dach mit köstlichen Weckerln und Getränken zu stärken und dabei ins Gespräch zu kommen.
Das Gewitter zog vorbei, ein leichter Regen blieb. So entschieden ein paar, mit dem Auto die Heimreise anzutreten, der Rest machte sich, mit Regenmänteln und Schirmen ausgestattet, auf den Weg zurück nach Lieboch. Dabei begegneten wir auch einigen Feuersalamander.
Zu einem Dankesausflug nach Ehrenhausen waren die Gremien der Pfarren und des Seelsorgeraums am Samstag, 18. April 2026, eingeladen.
Mit dem Bus fuhren wir gemeinsam nach Ehrenhausen, der Primizpfarre von Vikar Gerhard Hatzmann und einer Pfarre, in welcher unser ehemaliger Pastoralpraktikant Markus Artinger derzeit wirkt. Altbürgermeister Gerhard Stingel führte uns durch die Pfarrkirche und beim Mausoleum, in der Vikar Hatzmann eine Andacht mit uns, bei welcher uns Markus Artinger an der Orgel begleitete. Anschließend ging es für eine Jause und ein gemütliches Beisammensein ins Weingut Kästenburg.
Schon auf der Hinreise lud uns unsere Engagementfördererin Karin Bucher dazu ein, die Zeit im Bus zu nutzen, um die vergangene Periode unseres jeweiligen Gremiums zu reflektieren und dazu drei Fragen auf einem Kärtchen zu beantworten. Auf der Rückreise, welche uns auch ein kurzes Stück entlang der Grenze zu Slowenien führte, las sie ein paar dieser Antworten dann vor, bevor Pfarrer Claudiu Budău sich bei allen für ihr Wirken in den Pfarren und im Seelsorgeraum bedankte.
Bei dieser Reise wurde spürbar, dass wir als Seelsorgeraum schon sehr gut zusammengewachsen sind.
„Es fühlt sich anders an, wenn man gemeinsam geht, als wenn man nur alleine unterwegs ist.“Michael Lehofer
Von Lieboch aus machte sich am Ostermontag, 6. April 2026, eine Gruppe auf den Weg, so wie auch das Evangelium an diesem Tag erzählt. Auch Pfarrer Claudiu Budău war unter ihnen. Auf dem Weg kamen immer wieder Leute dazu, sodass die Gruppe immer größer wurde.
Das Ziel des Tages war die Marienkapelle im Kaiserwald. Dort feierten wir um etwas nach 11:00 Uhr einen Gottesdienst und ließen den wunderbaren Vormittag anschließend bei herrlichem Wetter und einer kleinen Agape ausklingen.
Gründonnerstag, 2. April 2026 • Pfarrkirche Lieboch
Die gesamte Seelsorgeraumfamilie versammelte sich auch heuer wieder am Gründonnerstag, um gemeinsam das letzte Mahl Jesu zu feiern. Diesmal trafen wir uns wieder in Lieboch.
Bei diesem Mahl nahm Jesus das Brot, brach es, reichte es seinen Jüngerinnen und Jüngern und sagte: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Doch Jesus ging noch einen Schritt weiter: Er wusch die Füße seiner Freunde – nicht als Zeichen von Macht, sondern von Liebe und Dienstbereitschaft. Deshalb wurden stellvertretend zwei Personen jeder Pfarre von Pfarrer Claudiu Budău und Diakon Franz Habith die Füße gewaschen.
Musikalisch wunderbar umrahmt wurde die Feier vom Seelsorgeraumchor unter der Leitung von Siegfried Kager. Im Altarraum feierte unser gesamtes Seelsorgeteam sowie die Diakone mit. Nicht zu vergessen die etwa 20 Ministrantinnen und Ministranten aus unseren Pfarren. Auch Lektoren und Kommunionspenderinnen aus allen sechs Pfarren gestalteten die Feier mit.
Anschließend an die Heilige Messe waren wir noch zum Innehalten bei der Ölbergandacht eingeladen.
Ein großes „Vergelt’s Gott“ allen, die diese schöne Feier ermöglichten.
Mit dem Wort des Propheten Jesaja „Meine Seele soll jubeln über meinen Gott. Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils“ wurde am Sonntag Laetare, dem 15. März, in der Franziskuskirche Lannach ein besonderer Gottesdienst gefeiert.
Den fleißigen und professionellen Händen eines Lannacher Schneidermeisters sowie der Initiative des Seelsorgeteams ist es zu verdanken, dass für alle sechs „Kaiserwald-Pfarren“ Messkaseln und Vespermäntel mit den dazugehörigen Innen- und Außenstolen sowie Diakonenstolen und Skapuliere für die Wort-Gottes-Leiterinnen gesegnet werden konnten.
Das Besondere an diesen neuen Paramenten, die nach einem selbst entwickelten Muster gefertigt wurden, ist, dass sie sowohl mit dem Seelsorgeraum-Logo als auch mit der Silhouette (Skyline) der dazugehörigen Pfarrkirchen versehen sind. Dadurch soll bei der gemeinsamen Feier des letzten Abendmahles, bei Begegnungsfesten sowie bei vielen anderen Gottesdiensten, Sakramenten und Sakramentalien das Zugehörigkeitsgefühl, die Einheit und der Gemeinschaftssinn gestärkt werden.
Zugleich erinnern diese liturgischen Gewänder – im Blick auf das Taufkleid – vor allem daran, dass nicht der Mensch im Vordergrund steht, sondern Gott, zu dessen Ehre dieses einzigartige Werk vollendet wurde.
Am Ende der Festmesse, die von „Prima Musica“ aus Lieboch musikalisch mitgestaltet wurde, empfingen Vertreterinnen aller sechs pfarrlichen Liturgieteams die Gewänder für ihre Pfarren.