Gründonnerstag, 2. April 2026 • Pfarrkirche Lieboch
Die gesamte Seelsorgeraumfamilie versammelte sich auch heuer wieder am Gründonnerstag, um gemeinsam das letzte Mahl Jesu zu feiern. Diesmal trafen wir uns wieder in Lieboch.
Bei diesem Mahl nahm Jesus das Brot, brach es, reichte es seinen Jüngerinnen und Jüngern und sagte: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Doch Jesus ging noch einen Schritt weiter: Er wusch die Füße seiner Freunde – nicht als Zeichen von Macht, sondern von Liebe und Dienstbereitschaft. Deshalb wurden stellvertretend zwei Personen jeder Pfarre von Pfarrer Claudiu Budău und Diakon Franz Habith die Füße gewaschen.
Musikalisch wunderbar umrahmt wurde die Feier vom Seelsorgeraumchor unter der Leitung von Siegfried Kager. Im Altarraum feierte unser gesamtes Seelsorgeteam sowie die Diakone mit. Nicht zu vergessen die etwa 20 Ministrantinnen und Ministranten aus unseren Pfarren. Auch Lektoren und Kommunionspenderinnen aus allen sechs Pfarren gestalteten die Feier mit.
Anschließend an die Heilige Messe waren wir noch zum Innehalten bei der Ölbergandacht eingeladen.
Ein großes „Vergelt’s Gott“ allen, die diese schöne Feier ermöglichten.
Mit dem Wort des Propheten Jesaja „Meine Seele soll jubeln über meinen Gott. Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils“ wurde am Sonntag Laetare, dem 15. März, in der Franziskuskirche Lannach ein besonderer Gottesdienst gefeiert.
Den fleißigen und professionellen Händen eines Lannacher Schneidermeisters sowie der Initiative des Seelsorgeteams ist es zu verdanken, dass für alle sechs „Kaiserwald-Pfarren“ Messkaseln und Vespermäntel mit den dazugehörigen Innen- und Außenstolen sowie Diakonenstolen und Skapuliere für die Wort-Gottes-Leiterinnen gesegnet werden konnten.
Das Besondere an diesen neuen Paramenten, die nach einem selbst entwickelten Muster gefertigt wurden, ist, dass sie sowohl mit dem Seelsorgeraum-Logo als auch mit der Silhouette (Skyline) der dazugehörigen Pfarrkirchen versehen sind. Dadurch soll bei der gemeinsamen Feier des letzten Abendmahles, bei Begegnungsfesten sowie bei vielen anderen Gottesdiensten, Sakramenten und Sakramentalien das Zugehörigkeitsgefühl, die Einheit und der Gemeinschaftssinn gestärkt werden.
Zugleich erinnern diese liturgischen Gewänder – im Blick auf das Taufkleid – vor allem daran, dass nicht der Mensch im Vordergrund steht, sondern Gott, zu dessen Ehre dieses einzigartige Werk vollendet wurde.
Am Ende der Festmesse, die von „Prima Musica“ aus Lieboch musikalisch mitgestaltet wurde, empfingen Vertreterinnen aller sechs pfarrlichen Liturgieteams die Gewänder für ihre Pfarren.
Fulminantes Charity-Event im Seelsorgeraum Kaiserwald
Weltfrauentag. Der Seelsorgeraum Kaiserwald, die Marktgemeinde Dobl-Zwaring und die Band Herzbergwerk veranstalteten am 14. März 2026, dem Samstag nach dem Weltfrauentag, in der Mehrzweckhalle Dobl unter dem Motto „Ein Herz für Frauen“ zum zweiten Mal ein Benefizkonzert für Frauen und Familien in Not.
Frauen aus allen sechs Pfarren des Seelsorgeraum Kaiserwald engagierten sich vor, hinter und auf der Konzertbühne. Die Benefizveranstaltung ist eine einzigartige Kooperation am Weltfrauentag zwischen der katholischen Kirche und einer politischen Gemeinde in der Steiermark. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Ladys-Band Herzbergwerk. Die Band aus St. Martin im Sulmtal und Umgebung verzauberte ihr Publikum mit beschwingten Liedern und Klassikern der letzten Jahrzehnte.
Der Reinerlös der Veranstaltung kam dem süd-weststeirischen Verein Herzenswärme sowie der Patientin Katja Pušnik aus der Rehabilitationsklinik Tobelbad zugute.
Ein Dank gilt allen, die diesen Benefizabend ermöglicht haben. Besonders der Marktgemeinde Dobl-Zwaring mit Bürgermeisterin Waltraud Walch und ihrem Team sowie den vielen ehrenamtlichen Helferinnen der Pfarren.
Am Abend der Veranstaltung konnten bereits 12.000,– € an den Verein Herzenswärme sowie Katja Pušnik übergeben werden. Die endgültige Spendensumme wird zeitnah auf der Homepage des Seelsorgeraum Kaiserwald veröffentlicht.
Die Frau am Jakobsbrunnen hat keinen Namen, aber eine Geschichte. Sie selbst fühlt sich nicht würdig, einem jüdischen Mann Wasser zu schöpfen. Doch Jesus sieht über ihre Sünden hinweg und erkennt das Gute in ihr. Er begegnet ihr mit Offenheit und schenkt ihr neues Vertrauen.
Jesus selbst ist das lebendige Wasser, das alle stärkt und neues Leben schenkt. Das Kreuzzeichen, das die Liturgen mit dem Wasser aus dem Taufbecken in unsere offene Hand zeichnen, erneuert unsere Taufe. Es soll uns daran erinnern, dass wir von Gott angenommen sind.
Danke an den Jugendchor Lieboch, der den ökumenischen Gottesdienst musikalisch gestaltet hat.
Unter dem Leitwort „Im Kreuz ist Heil – im Kreuz ist Leben – im Kreuz ist Hoffnung“ gestaltete Vikar Gerhard Hatzmann am 28. Februar 2026 einen tiefgehenden und berührenden Einkehrtag. Mit seiner Berufungsgeschichte, Gesang und Gebet sowie persönlichen Erzählungen aus seinem Priesterleben sprach er die zahlreich erschienenen Menschen aus dem gesamten Seelsorgeraum und darüber hinaus an.
Die Pausen boten Raum für Besinnung und Austausch: Anregende Fragen luden zum Nachdenken ein und wurden im Gespräch vertieft. Für das leibliche Wohl sorgten die Liebocher Gastgeberinnen Tina, Renate und Agnes mit Kaffee, Kuchen und Aufstrichbrötchen – ein herzliches Dankeschön dafür.
Ein besonderes Innehalten schenkte das Mundartgedicht von Anni aus Wundschuh. Es brachte einfühlsam zum Ausdruck, was an Freude und Leid zum Herrgottswinkel mit dem hölzernen Kreuz getragen wird, und erinnerte daran, dass unsere Hilfe im Herrn ist.
Mit dem Sakrament der Buße und der Feier der Eucharistie fand der Einkehrtag seinen würdigen Abschluss. Vergelt’s Gott allen, die zum Gelingen dieses segensreichen Tages beigetragen haben.
Unter dem Titel „Gemeinsam Licht sein“ wagte das Firmteam im Rahmen des heurigen Firmkurses eine neue Veranstaltung. In den Rückmeldungen aus den Vorjahren kam heraus, dass die Firmlinge gerne mehr mit ihren Patinnen und Paten machen möchten. Somit baten wir die heurigen knapp 150 Firmlinge mit ihren Paten oder einer anderen Begleitperson am Samstagabend, 7. Februar 2026, nach Wundschuh zu kommen.
Sie trafen sich an vier unterschiedlichen Orten. Nach einem kurzen Impuls machten sie sich mit einer Laterne auf den Weg zur Wundschuher Pfarrkirche. Dabei unterhielten sie sich unter anderem über die Firmung, die Aufgaben der Patin/des Paten, Ängste und Hoffnungen über die Zukunft und wie man Licht sein kann.
In der Kirche feierten wir dann eine Andacht. Auf eine kurze Bibelstelle folgte ein Impuls von Firmspender Gerhard Hatzmann. Dabei griff er sowohl das „Licht sein“, aber besonders auch das Thema des Firmkurses „Random – alles Zufall?“ auf und erzählte auch von seiner Berufung.
Sehr berührend war für viele die Zeit, in der die Patinnen und Paten, wie auch dann bei der Firmung, ihre Hand auf die Schulter ihres Firmlings legten. Währenddessen sangen wir „Komm bewohne mein Herz“.
Nach dem Schlusssegen waren alle am Kirchplatz zu Tee und Krapfen eingeladen.
Ein großer Dank gilt den vielen helfenden Händen, die dieses schöne Event ermöglichten.
Wenn auf das Kyrie der Friedensgruß folgt, kommt Bewegung in den Kirchenraum – und in unsere Herzen. Wir nehmen einander wahr, begrüßen uns, singen und beten miteinander und bitten um Gottes Segen. So feiern wir gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst in Lannach.
Das Thema „Selig seid ihr“ führt uns durch die Feier und lenkt den Blick auf Armut, Friedfertigkeit, Barmherzigkeit und Offenheit füreinander.
Traurig sind wir, weil Pianist Billy uns verlässt, aber dankbar für seine vielen kostbaren musikalischen Beiträge.
Glückskekse mit biblischen Zusprüchen stärken uns ebenso wie das Miteinander in der Ökumene. Danke!