Große Begeisterung, jede Menge Spaß und einige Überraschungen erlebten unsere über hundert Firmkandidatinnen und Firmkandidaten am Samstag, 20. April 2024, bei der SpiriNight am Dobler Oberberg.
Rund um die Dobler Pfarrkirche gab es von 16:30 bis 21:30 Uhr 17 Stationen, welche die Jugendlichen besuchen konnten. Darunter actionreiche wie der Rollstuhlparcours, der Seilgarten im Freien oder der Gang der Sinne, besinnliche Stationen wie „Something of Magic“ und „Du bist einmalig“, aber auch informative wie „Backstage – eine Kirchenführung der besonderen Art“ oder „Let’s talk about – ein Gespräch mit dem Firmspender“.
Am Ende feierten wir als gemeinsamen Abschluss einen Gottesdienst in der Pfarrkirche. Nach einem Fotorückblick wurde unter den beiden Gruppen, die die meisten Stationen geschafft haben, ein Preis verlost. Die Siegergruppe von Ilse Schmer-Galunder freute sich riesig über den Gutschein für ein gemeinsames Event.
Ein besonderer Dank gilt den über 30 Personen, die Stationen leiteten oder in einer anderen Weise zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen, und unseren Firmlingen so ein einmaliges Erlebnis ermöglichten!
33 Menschen feierten in liturgischen Gewändern am Gründonnerstag, 28. März 2024, die Feier des Letzten Abendmahls für unseren Seelsorgeraum Kaiserwald in der Pfarrkirche Wundschuh.
Weiters wirkten noch viele andere Personen an diesem Gottesdienst mit, welche aus allen Pfarren unseres Seelsorgeraums kamen. Beispielsweise bei der Musik, beim Lektorendienst oder beim Mesnerdienst.
Eine Besonderheit dieser Feier ist die Fußwaschung: Pfarrer Claudiu Budău wusch zwölf Menschen aus unseren sechs Pfarren symbolisch die Füße, so wie Jesus es am Tag vor seinem Tod bei seinen zwölf Aposteln gemacht hat.
Diese provokante Frage war das Thema des Ökumenischen Gottesdienstes am Samstag, 16. März 2024, in der Pfarrkirche Lannach. Die Stationen der Passionszeit, die in der Lannacher Kirche in der Passionszeit aufgebaut sind, boten Anlass diese Frage für sich zu beantworten.
Wo bin ich schuldig geworden?
Wo möchte ich befreit werden?
Individuellen Zuspruch und Vergebung gab es im Anschluss an die Zeichenhandlung.
„Wir sind nur gemeinsam glaubwürdig“, schreibt Frank Moritz Jauk in seinem Statement zur Ökumene in der Osterausgabe des Seelsorgeraumblatts.
In dieser gemeinsamen Feier verschiedener christlicher Kirchen haben wir unser liebevolles Miteinander sichtbar gemacht.
Den Abschluss bildete wie immer eine Agape, diesmal sehr stimmig vor der Kirche.
Die Jugendvesper ist ein modernes Abendgebet, zu welchem besonders unsere über hundert Firmlinge im Seelsorgeraum eingeladen sind. Es war aber schön zu sehen, dass auch einige andere Personen der Einladung, am 15. März 2024 in die Pfarrkirche Lieboch zu kommen, gefolgt sind.
„Dein Herz ist gefragt!“, flüsterte Gottes Stimme den handelnden Personen in unseren Sketchen in das Ohr. Wie geht es uns damit? Hören wir auf diese Stimme Gottes? Um dieses beherzte Handeln und Hören auf die Stimme Gottes ging es in unserer Jugendvesper.
Deshalb waren die Mitfeiernden auch eingeladen, nachzudenken, wie sie ihr Herz zeigen können, und diese Beispiele auf eine Herz-Haftnotiz zu schreiben und auf unsere Holzherzen zu kleben.
„Ach wäre es schön, wenn es auf dieser Welt wieder etwas herzlicher zuginge“ – mit diesen Worten begann unser Firmspender Vikar Gerhard Hatzmann seinem Impuls und forderte uns dazu auf, beispielsweise unser Herz zu verschenken, wenn unser Herz gefragt ist.
Die drei Sketche zeigten beispielhaft, wie wir in unserem Alltag herzhaft handeln können, indem wir darüber nachdenken, bevor wir ein Foto als Spott verschicken, auf Leute zugehen, denen es nicht gut geht, oder Fremden weiterhelfen, die sich nicht auskennen.
Eine Geschichte erzählte uns davon, dass das schönste Herz nicht das ist, welches optisch am schönsten aussieht, sondern eines mit Narben, Kanten und Löchern, das geliebt hat und geteilt wurde – ein Herz voll schöner Erinnerungen.
Es war ein ruhiger, stimmungsvoller Gottesdienst, begleitet von inspirierenden Bildern auf der Leinwand und bewegender Musik vom Liebocher Jugendchor gemeinsam mit einem Teil unserer Firmungsband.
Ein ♥-licher Dank gilt allen, die darauf gehört haben, als ihr Herz gefragt war, und so zum Gelingen dieses wunderbaren Abends beigetragen haben!
Vierzig Autorinnen und Autoren schrieben kurze Texte zum Thema Glück, welche die beiden Herausgeber Pastoralreferentin Anja Asel und Militärdekan Christian Thomas Rachlé für ihr neues Buch „Das Glück ist ein Vogel“ sammelten. Einige dieser Texte lasen die beiden bei Kaffee und Kuchen am Sonntag, 3. März 2024, in der Bibliothek Dobl-Zwaring vor. Anschließend kamen sie noch mit den gespannten Zuhörerinnen und Zuhörern ins Gespräch und signierten fleißig die erworbenen Bücher.
Davor feierten beide die Heilige Messe in der Pfarrkirche Dobl, mitgestaltet von der Dobler Trachtenkapelle.
Vertreterinnen und Vertreter der Pastoralen Pfarrteams und der Pfarrgemeinderäte trafen sich am Samstag, 10. Februar 2024, in Lieboch zum Austauschen ihrer Erfahrungen.
Kompetent moderiert und dynamisch gestaltet von Peter Possert-Jaroschka ermöglichte er Erkenntnisse über die eigene Arbeit und eröffnete neue Perspektiven.
Es wurde auch als wertschätzend empfunden, dass einige hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den ganzen Nachmittag über anwesend und aktiv waren: Claudiu Budău, Wolfgang Garber, Anja Asel und Sr. Maria Leopold.
„Mir war nie fad!“
„Schön, dass Ehrenamt so geschätzt und gestützt wird.“
„Es war etwas zum Mitnehmen!“
(„Die Liebocher sind wunderbare Gastgeber!“ )
Das sind nur einige der Statements am Ende der Veranstaltung.
Gemütlich treffen sich alle Reisenden vor der Dobler Mehrzweckhalle. Sr. Maria kam vorbei und war sofort am Telefonieren, denn es fehlte sowohl der Bus als auch unser Reiseleiter Markus. Doch innerhalb weniger Minuten waren alle Fehlenden anwesend. Nach Segenswünschen von Sr. Maria machten wir uns mit einem schönen Reisebus der Firma Tropper auf den Weg ins Burgenland. Chauffeur Klaus brachte uns sicher und flott nach Kleinfrauenhaid.
Im Bus gab uns Markus eine kleine Einführung auf die dort lebende Gemeinschaft und ich war dann schon freudig neugierig auf das Kommende. Pünktlich um 10 Uhr waren wir vor dem Haus Cenacolo und wurden fröhlich von einem der dort lebenden jungen Männer in die Kapelle geführt und herzlich begrüßt.
Die Gemeinschaft will miteinander die Lebensfreude neu entdecken und gleich zu Beginn sangen und tanzten wir zu drei uns unbekannten Liedern. Das war so unbeschwert und lustig, die meisten von uns konnten nicht anders als mitmachen. Es war wirklich begeisternd und schön.
Danach erzählten uns zwei dort lebende Männer von ihrem Leben vor Cenacolo, welches von Süchten aller Art und Verzweiflung gekennzeichnet war. Jetzt hätten sie Gottvertrauen und ganz viel Dankbarkeit in sich. Dieses wächst in der Gemeinschaft, die vor über 40 Jahren in Italien gegründet wurde. Eine Schwester Elvira hatte damals mit auf der Straße lebenden Jugendlichen begonnen zu leben und sie gelehrt, das Leben und Gott wieder zu lieben.
Der Alltag in der Gemeinschaft ist sicher nicht leicht: Dreimal täglich Rosenkranz, Hl. Messen unter der Woche, Hausarbeit, handwerkliche Tätigkeiten und Gartenarbeit. Dazu keine Smartphones, keine Bildschirme und materiell leben von der Vorsehung, was ihnen geschenkt wird.
Da kann ich nur staunen und Danke sagen, dass ich so eine Lebensmöglichkeit kennen lernen durfte. In Österreich gibt es dieses Haus seit fast 27 Jahren für junge Männer. Voraussetzung ist, dass sie bereits einen Entzug hinter sich haben und durch das christliche Leben in Freundschaft verbunden ihr Leben ändern und neu gestalten möchten.
Offenherzig beantworteten die zwei auch unsere Fragen. Nach diesen Ausführungen wurde uns das Gelände, die Werkstätten, der Stall und ein Teil des Gartens gezeigt. In einem kleinen Gebäude kann man auch gegen Spenden Bücher, Rosenkränze und ähnliches mitnehmen.
Ein Gruppenfoto musste dann natürlich noch sein. Dann trieb uns der burgenländische Wind dankbar in unseren Bus und bereits um 14 Uhr waren wir wieder bestens zurück in Dobl.
Ich bin tief beeindruckt von dieser Möglichkeit, das Leben neu in die Hand zu nehmen. In der Gemeinschaft Cenacolo werden Wunder war, im wahrsten Sinn des Wortes.