Nach längerer Pause hat wieder ein Gebet um Heilung stattgefunden, dieses Mal erstmalig in der Pfarrkirche Premstätten. Etwa 40 Menschen haben vor Jesus zweieinhalb Stunden lang um Heilung gebetet und einen eucharistischen Einzelsegen bekommen.
LOSLASSEN gelingt leichter am Beispiel der Natur! Der ständige Wechsel von Entstehen und Vergehen zeigt uns das eindrucksvoll.
Im Rahmen einer spirituellen Wanderung von der Kaiserwaldkapelle aus machte sich das hauptamtliche Team gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den sechs Pfarren auf den Weg, um die eigenen Handlungen zu reflektieren und in den Austausch zu kommen, wie Loslassen im Seelsorgeraum gelingen kann.
Eine Stilleübung im Wald und das gemeinsame Unterwegssein ermöglichten neue „Geh-danken“. Die Försterin und Waldpädagogin Martina Laubreiter wies uns zum Beispiel darauf hin, dass in der Natur nichts verloren geht. Prozesse des scheinbaren Sterbens, wie beim Totholz erlebbar, sind notwendig, damit das Überleben für andere, wie Insekten, Käfer, Kröten und Larven, gesichert ist. Diese Verjüngung in der Natur, der ständige Wechsel von Entstehen und Vergehen kann uns helfen beim schwierigen Loslassprozess von Liebgewordenem oder einfach nur Vertrautem, wie er zurzeit in der Kirche einfach nötig geworden ist. Vieles hat sich verändert in den Pfarren, in den Strukturen, in den Hierarchien. Manches tut weh, anderes ermöglicht Neues, auch Besseres.
Im spirituellen Dialog übten wir das Zuhören und den Austausch darüber, was Nachdenklichkeit oder Ratlosigkeit auslöst, aber auch wo, Freiheit spürbar wird und die Kraft für Neues.
Eine gemeinsame Waldandacht rundete diesen gelungenen Ausflug in Dankbarkeit ab.
Eine neue Gedenkstätte für Sternenkinder wurde am Allerheiligen-Wochenende gesegnet. Unser Seelsorgeraum hat gemeinsam mit der Künstlerin Julia Maria Strohmeier-Vogl einen Trost- und Trauerort für betroffene Sternenkinder-Familien errichtet. „Es war für mich wichtig, eine Geschichte zu erzählen. Jede menschliche Seele reist auf der Erde an und kehrt wieder in die Heimat zurück“, sagt Julia Maria Strohmeier-Vogl zu ihrem Kunstwerk. Gesegnet wurde die Gedenkstätte von der Projektverantwortlichen, unserer Pastoralreferentin Ines Kvar, gemeinsam mit Ines Tobisch von der altkatholischen Kirche. Ein persönliches Statement der Sternkindermutter Elisabeth Kormann und die zarte musikalische Umrahmung des Duos Klangvisage berührten zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft, sowie die vielen betroffenen Sternenkinder-Eltern, die der stimmigen Segensfeier am Friedhof Lannach beiwohnten.
Wie lauft die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung und die Spendung dieses Sakraments in unserem Seelsorgeraum im Jahr 2024/2025 ab? Diese Fragen wurden im Laufe des Firminformationsabends am 24. Oktober 2024 in der Veranstaltungshalle Lieboch beantwortet. Etwa 250 Personen, darunter sowohl Eltern, aber auch viele Firmkandidatinnen und -kandidaten, folgten der Einladung.
Natürlich war auch unser Firmspender Vikar Gerhard Hatzmann mit dabei. Er gab einen Impuls zum heurigen Thema „Du bist nicht allein!“ Durch den Abend führte unsere Pastoralreferentin Anja Asel, unterstützt vom Firmteam: Sr. Maria Leopold, Markus Koglek und Michael Fürnschuß.
Zusätzlich zu den Aktivitäten der Firmgruppen in den Pfarren sind unsere Pfarrbevölkerungen ganz herzlich bei der Jugendvesper am 14. März in Lieboch und den Firmungen am 31. Mai und 1. Juni in der Steinhalle Lannach willkommen!
Am Samstag, dem 5. Oktober 2024, feierten wir in der Pfarrkirche Premstätten einen ökumenischen Gottesdienst zum Thema „Reichtum vor Gott“.
Gastgeber der röm. kath. Kirche war Diakon Michi Zepf, der zusammen mit Esther Handschin (Evangelisch-methodistische Kirche) und Ines Tobisch (Altkatholische Kirche) den Gottesdienst zelebrierte.
In ihrer Predigt erläuterte Pastorin Esther Handschin, bezugnehmend auf das Evangelium (Lk 12,15–21), was „Reichtum vor Gott“ heißen kann. Einige Impulse: Gemeinschaft statt Egoismus, Solidarität für die Ärmsten, Verantwortung für die Schöpfung und Dankbarkeit für alles, was uns geschenkt wird.
Wofür bin ich besonders dankbar? In der Zeichenhandlung waren alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eingeladen, persönliche „Dankesworte“ aufzuschreiben und in die Erntedankkrone zu legen.
Das harmonische Miteinander spürte man besonders beim Friedensgruß, beim Glaubensbekenntnis, beim Segnen, beim Vaterunser-Kreis und beim Singen der schönen Lieder. Ein herzliches Danke an Johannes Chum und Ursi Schrei für die einfühlsame musikalische Begleitung!
Eine gute Tradition ist die Agape nach jedem ökumenischen Gottesdienst. Dabei kommt es immer zu netten Gesprächen und interessantem Gedankenaustausch – so auch dieses Mal in Premstätten.
Wir freuen uns auf den nächsten ökumenischen Gottesdienst am 23. November in Lieboch!
Das neue Gemeindeamt und der in neuem Glanz erstrahlende Pfarrhof bilden im Herzen der Gemeinde Wundschuh ein Begegnungszentrum, das von Bischof Wilhelm Krautwaschl gesegnet wurde.
Dass Bischof Wilhelm Krautwaschl am Samstag, 21. September 2024, zusammen mit Pfarrer Claudiu Budău, Vikar Norbert Glaser und Diakon Wolfgang Garber in der Wundschuher Pfarrkirche einen Festgottesdienst zelebrierte, hatte einen besonderen Grund. Die Gemeinde Wundschuh feierte die Eröffnung des neuen Gemeindeamtes und die Pfarre den Abschluss der Neugestaltung des Pfarrhofs. Beide Objekte befinden sich direkt neben der Kirche, sind aneinandergebaut und bilden einen wunderschönen Platz der Begegnung. In seiner Predigt beschwor der Bischof die Vertreter und Bewohner von Gemeinde und Pfarre, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen und bei Entscheidungen alle Menschen im Blick zu haben. Beim anschließenden Festakt sagte er, dass die Mitte der Gemeinde eine neue Gestalt erhalten habe, und strich das Miteinander hervor. Wörtlich sprach er von einer „Win-Win-Situation für alle Beteiligten“ und segnete anschließend das Gemeindeamt und den Pfarrhof.
Die fruchtbringende Zusammenarbeit stellte auch Bürgermeisterin Barbara Walch in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen und zählte einige Beispiele auf. So steht der neue Sitzungs- und Trauungssaal der Pfarre Wundschuh für Veranstaltungen zur Verfügung. Umgekehrt kann die Gemeinde die neue Küche im Pfarrhof nützen. Der neue Park wertet das Areal rund um den Friedhof auf.
Die Pfarre selbst hat im heurigen Jahr mit einem Kraftakt und dank der Unterstützung der Diözese Graz-Seckau den Pfarrhof in neuem Glanz erstrahlen lassen. Zum einen wurde die Außenfassade des denkmalgeschützten Gebäudes saniert, zum anderen wurde das Dach wieder mit roten Ziegeln anstatt des bisherigen Eternits eingedeckt und ein Schornstein neu aufgesetzt. Weiters wurden alle Dachrinnen und Abdeckungen ausgetauscht und sind jetzt in Kupfer ausgeführt. Die Heizung (bisher Gas) wurde mit dem Anschluss an das Fernwärmenetz der Bäuerlichen Wärmeliefergenossenschaft auf einen umweltfreundlichen Energieträger umgestellt. Die Küche wurde verlegt und völlig neu eingerichtet.
Nach dem Festakt, bei dem auch Bezirkshauptmann Andreas Weitlaner und Abg. z. NR Ernst Gödl Grußworte sprachen und Architekt Michael Bäck den Baubericht gab, hatten alle die Gelegenheit, das neue Gemeindeamt zu besichtigen. Anschließend lud die Gemeinde Wundschuh die Mitfeiernden zum Essen und gemütlichen Beisammensein ein.
Die heurige Seelsorgeraumwallfahrt führte uns am 13. Juli zum Marienheiligtum auf dem Luschariberg bei Tarvis. Bei idealen Wetterbedingungen starteten wir mit unserem Bus der Firma Orbis Reisen um 7 Uhr in Wundschuh. Unsere Gruppe umfasste Teilnehmer aus allen Pfarren des Seelsorgeraumes, sogar ein Ehepaar aus Hitzendorf hatte sich uns angeschlossen.
Nachdem wir uns schon auf der Fahrt mit einer von der Familie Fleischhacker gestalteten Andacht auf die Wallfahrt eingestimmt hatten, gelangten wir ohne nennenswerte Zeitverzögerungen auf den Luschariberg, den wir bis zu unserem Gottesdienst um 13 Uhr auf eigene Faust erkunden konnten.
Der Wallfahrtsgottesdienst wurde von Vikar Norbert Glaser gehalten und war speziell dem Gebet um Frieden gewidmet, den die heutige Welt so bitter nötig hat. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Rifugio al Convento traten wir die Rückfahrt an, auf der wir noch dem nordischen Ausbildungszentrum einen Besuch abstatteten, wo wir die Skisprungschanzen von der kleinen Trainingsschanze für Anfänger bis zur großen Skiflugschanze bewundern konnten.